wohn-raum 2009: Inspirationen fürs Leben

Während fünf Tagen fand auf dem Messeplatz der BEA bern expo AG die wohn-raum statt. Sie erwies sich als sprudelnde Inspirationsquelle in Sachen Wohnkultur und Bauideen. Starke Auftritte der Aussteller werden ebenso in Erinnerung bleiben wie die beeindruckenden Sonderschauen.

Die wohn-raum – Messe für Wohnkultur und Bauideen – stiess auch bei ihrer achten Durchführung auf grosses Interesse. Rund 35 000 Besucherinnen und Besucher liessen sich auf ihrer Entdeckungsreise durch die drei Hallen vom vielfältigen Angebot inspirieren. Das ist angesichts der wirtschaftlich angespannten Gegenwart ein gutes Ergebnis und zeigt, dass gerade in diesen Zeiten die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden oder im eigenen Garten besonders gefragt ist.

Spannende Denkanstösse
Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt vom grossen Wandel, der sich in der Wohnkultur derzeit vollzieht und davon, wie zahlreiche Aussteller diesen Wandel als Chance für neue Produkte, Ideen, Projekte und Dienstleistungen nutzen.

So zeigten die präsentierenden Aussteller zum Beispiel neue Raumkonzepte, bei denen sich die herkömmliche Trennung von Schlafen und Baden, Arbeiten, Essen und Wohnen teils restlos auflösen. Futuristisches wie die Einbindung multimedialer Netzwerklösungen in unseren Alltag. Oder auch wie «Homebanking» oder «Homeshopping» dazu führen, dass immer mehr Büroarbeiten daheim erledigt und unsere Bedürfnisse an die Wohnumgebung dadurch neu definiert werden. Viele Aussteller überzeugten mit spannenden Accessoires, mit denen die Wohnatmosphäre in Minutenschnelle verändert werden kann, wenn wir mit dekorativen Blumen, Stoffen oder LED-Licht rasch wechselnde Stimmungen kreieren.


Begeisternde Sonderschauen
In verdichteter Form wurden die aktuellen Trends in Sachen Wohnkultur und Bauen im Rahmen verschiedener Sonderschauen erlebbar gemacht. Schon im Vorfeld für grosses Aufsehen sorgte die aufwändig realisierte Sonderschau «Herbstzauber». Auf einer grosszügig gestalteten Fläche von 500 Quadratmetern präsentierten zehn spezialisierte Unternehmen aus der Region Bern Stärken rund um das Thema Garten. Sie brachte die Halle 310 nicht nur prächtig zum erblühen, sondern integrierte auch Gartenmöbel, Naturstein-Bodenbeläge, Skulpturen, Pergola-Systeme oder Stahl-Feuerstellen ins Konzept. «Wir wollen die Besucherinnen und Besucher begeistern», sagte Projektleiter Stefano Riggenbach über das wichtigste Ziel der Sonderschau – rückblickend darf festgestellt werden, dass dieses Ziel deutlich erreicht wurde.

«Badewelten» zeigte, wie das Bad zur Wellness-Oase in unter­schiedlichsten Farben, Formen und Ausprägungen wird. In der Sonderschau «Sicherheit» zeigten die Polizei und das Zentrum für Einbruchsschutz wie man persönliche Sicherheit schafft und Einbrechern das Handwerk erschwert. Und wie gewohnt spielte Design an der wohn-raum eine prägende Rolle.In diesem Jahr ganz besonders in der Sonderschau «Formforum», wo das Augenmerk Schweizer Design und zeitgenössischem Schweizer Kunsthandwerk galt. Oder auch bei «WohnWelten», wo das Unternehmen teo jakob mit Formen, Farben und Materialien eine aussergewöhnliche Atmosphäre schuf.

 Berner Design Award verliehen
«Last but not least» bildete die wohn-raum erneut die optimale Kulisse für die Verleihung des Berner Design Award (BEDA). Mit dem Preis werden jährlich Neuschöpfungen aus den Bereichen Möbel, Einrichtungs­zubehör, Lampen/Licht, Heimtextilien sowie Küche und Bad ausgezeichnet. Der BEDA geht in diesem Jahr an Markus Bangerter aus Bern mit dem Projekt «3014». Der aus textilem Gurtenband gefertigte Sessel überzeugte die Jury aufgrund seiner Innovationskraft.

 Die wohn-raum 2010 findet vom 10. bis 14. November 2010 statt.

 

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